Title-Top
 Willkommen
 Namibia
 Venedig
 Kalabrien
 Andalusien
 Jersey
 Fotogalerie
 Ältere Berichte
 Sunsets
 Menschen
 Wir kochen
 Impressum
 Gästebuch

©2004-2011    Liane & Hartmut

Hallo und Willkommen zu unserem Reisebericht
 Venedig in drei Tagen

 

 

Unser Wunsch war es, die Stadt in der Lagune endlich einmal kennen zu lernen. Schon im Oktober 2006 entschlossen wir uns zu dieser Reise und buchten Sie im Internet bei Hapag-Lloyd Express (jetzt TUIFly). Auch das Hotel buchten wir bei Hapag gleich mit dazu. Und wie sich herausstellte, haben wir eine sehr gute Wahl getroffen ...

 

 

Venice01

Gegen 13.15 Uhr Landung auf dem Flughafen Marco Polo. Es sind ca. 15 Grad und herrlicher Sonnenschein. In der Ankunftshalle holen wir uns am Schalter unsere reservierten Venice- Cards und ab geht es zum Anleger der Alilaguna-Boote. Die Fahrt dauert ca. 1 1/4 Stunde und führt uns zuerst nach Murano. Die Kunst, Gegenstände aus Glas herzustellen und zu formen, kam im 10. Jh. aus dem Orient und wurde bis 1291 auch in der Stadt Venedig ausgeübt. Dann aber hat die Stadtverwaltung alle Glasbläser angewiesen, in Murano zu leben und zu arbeiten. Grund hierfür war die hohe Brandgefahr, die von den Glashöfen ausging.

Venice02

Venice03

 

 

Venice04

Venice05

Nun endlich nähern wir uns dem historischen Venedig, dem centro storico.

Venice06

Venice07

Unser kleines Hotel in der Calle centro Pietre (Gasse der hundert Steine), das Ca’ Centopietre im Stadtteil Dorsoduro.
Link -> Hotel Centopietre
Dorsuduro bedeutet übrigens “harter Rücken”, denn hier in diesem Stadtteil ist der Untergrund fester als im übrigen Stadtgebiet.

Venice08

Blick von der Ponte Accademia in Richtung Santa Maria della Salute.

Die Vaporetti sind die etwas schwerfälligen Schiffe, die für den Linienverkehr auf dem Canal Grande sorgen. Mit der Venice- Card können wir alle öffentlichen Verkehrsmittel in Venedig nutzen.

Venice09

Venice10

Der Dogenpalast mit einer der beiden riesigen Granitsäulen auf der Piazetta

Venice11

Markusplatz mit Markuskirche und Campanile, dem Kirchturm der Markuskirche. Er ist Herrschafts- und Wahrzeichen Venedigs.

Venice12

Venice13

 

 

Venice14

Venice15

Abenddämmerung am Canal Grande

Venice16

Das Herz des Stadtteils San Polo ist der Rialto mit seinem großen Markt, von dem zuerst die Souvenirstände zu sehen sind. Hinter den Gebäuden am Wasser sind die Obst- und Gemüsestände, die wir uns am folgenden Tag anschauen.

Täglich außer sonntags gibt es an Rialto vormittags ein buntes Markttreiben. Hier erhält man die frischesten Zutaten für die gute italienische Küche. Vieles wird von der Insel Sant Erasmo, dem Gemüsegarten Venedigs, geliefert. Am meisten staunen wir über die Vielfalt auf dem Fischmarkt.

Venice17

Venice19

Venice18

 

 

Venice20

Venice21

Immer den gelben Pfeilen “Piazzale Roma” folgend, gelangen wir zur Kirche Santa Maria Gloriosa dei Frari am gleichnamigen Campo. Sie wurde ab 1340 von den Franziskanern erbaut und ist neben der Kirche Santi Giovanni e Paolo der größte und bedeutendste Sakralbau der venezianischen Spätgotik.

Venice22

Venice23

Wir gehen ein Stück des Weges zurück und vom Campo San Tomà durch eine kleine Gasse zum Traghetto, mit dem wir zum Campo Santo Stefano übersetzen. Auch wir sind nun also Gondel gefahren, allerdings im Stehen.

 

 

Venice24

 

 

 

 

 




Man “parkt” sein Boot vor dem Haus

 

 

Venice25

Venice26

Venice27

Der Markuslöwe Venedigs wird mit einem aufgeschlagenen oder - in Kriegszeiten gelegentlich verschlossenen - Buch dargestellt. Zu sehen ist der Markuslöwe - ein geflügelter Löwe mit Buch und erhobener Pranke - an unzähligen Orten Venedigs

 

 

Venice29

Venice28

Die Seufzerbrücke, über die die Verurteilten vom Dogenpalast in ihre Verliese nebenan gehen mußten.

 

Venice30

Venice31

Blick vom Campanile: Die fünf mächtigen Kuppeln der Markuskirche und der Dogenpalast, am Horizont der Lido

Venice32

Mit der Linie 1 fahren wir vom Anleger San Marco zum Lido. Der Lido ist nicht Venedig! Ein richtiger Venezianer blickt herablassend auf die Lido-Bewohner hinab. Doch ist es das Seebad vor ihrer Haustür. Wir schauen nur kurz, essen ein Eis - dann zieht es uns wieder nach Venedig.

 

 

Am 22. Oktober 1630 gelobte der venezianische Doge der Madonna eine Kirche, mit der Bitte um Beendigung der Pest, die seit 1629 in der Stadt wütete und bei der die Stadt rund ein Drittel ihrer Bevölkerung verloren hatte. Die Kirche sollte an exponierter Stelle am Bacino di San Marco gegenüber dem Dogenpalast errichtet werden. Aus dem ausgeschriebenen Wettbewerb ging der erst 26-jährige Venezianer Baldassare Longhena als Sieger hervor, obwohl der Senat zunächst lieber einen römischen Architekten engagiert hätte.

Die Kirche wurde nach 50-jähriger Bauzeit erst fünf Jahre nach Longhenas Tod 1687 geweiht.

Venice33

Venice35

Venice34

Die innere Ausstattung der Kirche wirkt durch Verwendung von weißem Putz und grauem Stein eher nüchtern. Ihren Prunk bezieht sie durch einen kostbaren Marmorfußboden mit Einlegearbeiten und durch die prachtvollen Altäre in den Kapellen, die sich an den Umgang des zentralen Raumes anschließen.

Venice36

Venice37

Venice38

Venice39

Am Rio di San Trovaso gibt es eine der wenigen verbliebenen venezianischen Gondelwerften, den Squero di San Trovaso.

In der “Cantine del vino Oia Schiavi”, eine nette kleine Enothek, in der es zum Wein leckere kleine belegte Brote gibt.

Venice40

Venice41

Am Morgen der Abreise suchen wir nach dem Frühstück unsere kleine Enothek am Rio di San Trovaso noch einmal auf - kurz nach 10 Uhr gibt es für uns den ersten Ombre des Tages und zwei kleine Schnittchen als Entschädigung für das süße Frühstück im Hotel.

 

 

Venice42

Am dritten Tag heißt es für uns wieder Ciao Venedig.
Eine super Fernsicht auf dem Rückflug über die Alpen
krönt unsere schöne, aber viel zu kurze Reise.
Aber wir kommen wieder ....

 

 

 

zur Startseite