Hallo und Willkommen zu unserem Reisebericht Venedig in drei Tagen
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Unser Wunsch war es, die Stadt in der Lagune endlich einmal kennen zu lernen. Schon im Oktober 2006 entschlossen wir uns zu dieser Reise und buchten Sie im Internet bei Hapag-Lloyd Express (jetzt TUIFly). Auch das Hotel buchten wir bei Hapag gleich mit dazu. Und wie sich herausstellte, haben wir eine sehr gute Wahl getroffen ...
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Gegen 13.15 Uhr Landung auf dem Flughafen Marco Polo. Es sind ca. 15 Grad und herrlicher Sonnenschein. In der Ankunftshalle holen wir uns am Schalter unsere reservierten Venice- Cards und ab geht es zum Anleger der Alilaguna-Boote. Die Fahrt dauert ca. 1 1/4 Stunde und führt uns zuerst nach Murano. Die Kunst, Gegenstände aus Glas herzustellen und zu formen, kam im 10. Jh. aus dem Orient und wurde bis 1291 auch in der Stadt Venedig ausgeübt. Dann aber hat die Stadtverwaltung alle Glasbläser angewiesen, in Murano zu leben und zu arbeiten. Grund hierfür war die hohe Brandgefahr, die von den Glashöfen ausging.
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Nun endlich nähern wir uns dem historischen Venedig, dem centro storico.
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Unser kleines Hotel in der Calle centro Pietre (Gasse der hundert Steine), das Ca’ Centopietre im Stadtteil Dorsoduro. Link -> Hotel Centopietre Dorsuduro bedeutet übrigens “harter Rücken”, denn hier in diesem Stadtteil ist der Untergrund fester als im übrigen Stadtgebiet.
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Blick von der Ponte Accademia in Richtung Santa Maria della Salute.
Die Vaporetti sind die etwas schwerfälligen Schiffe, die für den Linienverkehr auf dem Canal Grande sorgen. Mit der Venice- Card können wir alle öffentlichen Verkehrsmittel in Venedig nutzen.
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Der Dogenpalast mit einer der beiden riesigen Granitsäulen auf der Piazetta
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Markusplatz mit Markuskirche und Campanile, dem Kirchturm der Markuskirche. Er ist Herrschafts- und Wahrzeichen Venedigs.
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Abenddämmerung am Canal Grande
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Das Herz des Stadtteils San Polo ist der Rialto mit seinem großen Markt, von dem zuerst die Souvenirstände zu sehen sind. Hinter den Gebäuden am Wasser sind die Obst- und Gemüsestände, die wir uns am folgenden Tag anschauen.
Täglich außer sonntags gibt es an Rialto vormittags ein buntes Markttreiben. Hier erhält man die frischesten Zutaten für die gute italienische Küche. Vieles wird von der Insel Sant Erasmo, dem Gemüsegarten Venedigs, geliefert. Am meisten staunen wir über die Vielfalt auf dem Fischmarkt.
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Immer den gelben Pfeilen “Piazzale Roma” folgend, gelangen wir zur Kirche Santa Maria Gloriosa dei Frari am gleichnamigen Campo. Sie wurde ab 1340 von den Franziskanern erbaut und ist neben der Kirche Santi Giovanni e Paolo der größte und bedeutendste Sakralbau der venezianischen Spätgotik.
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Wir gehen ein Stück des Weges zurück und vom Campo San Tomà durch eine kleine Gasse zum Traghetto, mit dem wir zum Campo Santo Stefano übersetzen. Auch wir sind nun also Gondel gefahren, allerdings im Stehen.
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Man “parkt” sein Boot vor dem Haus
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Der Markuslöwe Venedigs wird mit einem aufgeschlagenen oder - in Kriegszeiten gelegentlich verschlossenen - Buch dargestellt. Zu sehen ist der Markuslöwe - ein geflügelter Löwe mit Buch und erhobener Pranke - an unzähligen Orten Venedigs
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Die Seufzerbrücke, über die die Verurteilten vom Dogenpalast in ihre Verliese nebenan gehen mußten.
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Blick vom Campanile: Die fünf mächtigen Kuppeln der Markuskirche und der Dogenpalast, am Horizont der Lido
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Mit der Linie 1 fahren wir vom Anleger San Marco zum Lido. Der Lido ist nicht Venedig! Ein richtiger Venezianer blickt herablassend auf die Lido-Bewohner hinab. Doch ist es das Seebad vor ihrer Haustür. Wir schauen nur kurz, essen ein Eis - dann zieht es uns wieder nach Venedig.
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Am 22. Oktober 1630 gelobte der venezianische Doge der Madonna eine Kirche, mit der Bitte um Beendigung der Pest, die seit 1629 in der Stadt wütete und bei der die Stadt rund ein Drittel ihrer Bevölkerung verloren hatte. Die Kirche sollte an exponierter Stelle am Bacino di San Marco gegenüber dem Dogenpalast errichtet werden. Aus dem ausgeschriebenen Wettbewerb ging der erst 26-jährige Venezianer Baldassare Longhena als Sieger hervor, obwohl der Senat zunächst lieber einen römischen Architekten engagiert hätte.
Die Kirche wurde nach 50-jähriger Bauzeit erst fünf Jahre nach Longhenas Tod 1687 geweiht.
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Die innere Ausstattung der Kirche wirkt durch Verwendung von weißem Putz und grauem Stein eher nüchtern. Ihren Prunk bezieht sie durch einen kostbaren Marmorfußboden mit Einlegearbeiten und durch die prachtvollen Altäre in den Kapellen, die sich an den Umgang des zentralen Raumes anschließen.
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Am Rio di San Trovaso gibt es eine der wenigen verbliebenen venezianischen Gondelwerften, den Squero di San Trovaso.
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In der “Cantine del vino Oia Schiavi”, eine nette kleine Enothek, in der es zum Wein leckere kleine belegte Brote gibt.
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Am Morgen der Abreise suchen wir nach dem Frühstück unsere kleine Enothek am Rio di San Trovaso noch einmal auf - kurz nach 10 Uhr gibt es für uns den ersten Ombre des Tages und zwei kleine Schnittchen als Entschädigung für das süße Frühstück im Hotel.
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Am dritten Tag heißt es für uns wieder Ciao Venedig. Eine super Fernsicht auf dem Rückflug über die Alpen krönt unsere schöne, aber viel zu kurze Reise. Aber wir kommen wieder ....
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