Ankunft in Apulien - Fahrt nach Barletta

Nach einem guten Flug mit Air Berlin von Hannover über München (einen Direktflug konnten wir nicht ergattern) erreichen wir Brindisi. Wir übernehmen den Mietwagen und fahren rund 180 km entlang der Küste zu unserem Hotel in Barletta. Hier startet unser zwei-wöchiger Urlaub in Apulien.

Bei der Ankunft in Barletta müssen wir die wenig einladenden Industriegebiete im Süd-Osten der Stadt durchqueren, bis wir das Hotel Nicotel Barletta am Rand der Altstadt erreichen. Das Hotel ist sauber und modern und das Restaurant „Il Brigantino“ liegt auf der anderen Straßenseite direkt am leeren Strand. Kein Wunder, es ist Ende September und die Saison ist hier schon lange vorbei.


Das beeindruckende Kastell aus dem 13. Jahrhundert.
Das beeindruckende Kastell aus dem 13. Jahrhundert.

Am Abend und am nächsten Morgen erkunden wir die Altstadt. Das Kastell aus dem 13. Jh. wurde restauriert und ist mit seinem symmetrischen Aufbau direkt am Meer eine eindrucksvolle Erscheinung.

Neben der ältesten Kirche der Stadt „San Sepolcro“ steht der 1500 Jahre alte Bronzekoloss Colosso di Barletta. Die 5 Meter hohe Herkules Figur ist sicher das Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche hinter dem Koloss bietet in ihrem Innern eine herrliche Ruhe zum quirligen Treiben draußen.

Bronzekoloss „Colosso di Barletta“
Bronzekoloss „Colosso di Barletta“

Die Kirche „San Sepolcro“
Die Kirche „San Sepolcro“

Am alten, barocken Hafentor Porta Marina befindet sich der allmorgendliche Fischmarkt.

Ein Rundgang durch die wirklich hübsche Altstadt mit ihren unzähligen Gassen lässt uns die ersten Eindrücke von den Industrievierteln im Süd-Osten von Barletta schnell vergessen.

Hafentor Porta Marina
Hafentor Porta Marina


Castel del Monte - die "Krone Apuliens"

Ankunft am Castel del Monte
Ankunft am Castel del Monte

Schon von weitem gut sichtbar, liegt das Castel auf einem Hügel oberhalb der Murgia-Landschaft. Seit 1996 gehört es zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Der achteckige Bau mit seinen acht achteckigen Türmen umrahmt, wie kann es anders sein, einen achteckigen Innenhof. Acht Säle in zwei Stockwerken befinden sich in der Burg.

Wir fahren von Barletta weiter zum rund 30 km südlich gelegenen Castel del Monte.

Neben den Trulli in Alberobello ist das Castel das Wahrzeichen von Apulien. Es wird wohl keinen Apulien-Reisenden geben, der sich das Castel del Monte nicht angeschaut hat.


Der Staufer Friedrich II., Kaiser des deutsch-römischen Reichs, ließ das Castel del Monte im Kernland Apuliens um das Jahr 1240 errichten.
 

Wir parken auf einem Großparkplatz unterhalb der Burg und fahren dann mit einem Shuttle-Bus hoch zum Castel.

 

Der Besuch lohnt sich und der Eintritt in das Castel kostet nur 5 Euro.



Trani - der nördlichste Punkt unserer Rundreise

Kathedrale „San Nicola Pellegrino“
Kathedrale „San Nicola Pellegrino“

Am Nachmittag fahren wir vom Castel zurück an die Küste und erreichen nach 30 km die Hafenstadt Trani. Die beeindruckende Kathedrale San Nicola Pellegrino ist das bekannteste Bauwerk Tranis. Die Kirche wurde im 13. Jh. fertiggestellt.

Sie steht direkt am Wasser, was für Kirchen sonst vollkommen unüblich ist. San Nicola Pellegrino wird auch „der weiße Dom am Meer“ genannt. Die Kirche wurde aus dem Stein Trani (pietra tranese) aus den nahe gelegenen Steinbrüchen erbaut. Der Stein ist sehr hart, wetterbeständig, auffallend hell und mit einer leicht rötlicher Tönung. Aus diesem Naturstein bestehen auch viele andere Bauwerke und Plastiken in Trani und der Umgebung.

Der Kalkstein Pietra Tranese ist sehr hell und gab der Kirche zurecht den Namen „der weiße Dom am Meer“. Schöne Figuren zieren die Kathedrale.


Trani hat uns sehr gut gefallen, besonders die schöne Promenade um das große Hafenbecken lädt zum Bummeln ein.

Der schöne Hafen von Trani.
Der schöne Hafen von Trani.

Vorbei am Convento dei Padri Barnabiti laufen wir zur Nord-Ost Ecke des Hafens. Vom kleinen Fort haben wir den schönsten Blick auf den Dom und das Hafenbecken.

Trani wirkt sehr sauber und gepflegt und es gibt ausreichend Parkmöglichkeiten.